Atelier Lebens-Wandel

Regina Karch

1994 hatte ich eine Bandscheibenoperation, die alles andere als gut verlief. Die Ärzte hatte mich aufgegeben, doch ihr Urteil, dass ich mein weiteres Leben im Rollstuhl verbringen sollte, konnte und wollte ich nicht hinnehmen. Tatsache war, ich war ein Pflegefall, konnte weder sitzen noch laufen. Bei der kleinsten Bewegung wurde ich ohnmächtig vor Schmerz. Wer schon mal körperlich so weit unten war, weiß wovon ich rede.

ICH WAR ABHÄNGIG VON ANDEREN!!!

Noch dazu kam, dass ich verheiratet war und mir diese Partnerschaft alles andere als dienlich war. Wir lebten nur noch nebeneinander her. Unsere Beziehung war von Machtkämpfen bestimmt, die mir jegliche Kraft raubten. Schon lange befasste ich mich damit, dem ganzen ein Ende zu setzen, doch stets siegte mein Verstand statt mein Gefühl/ Herz. Wir hatten ein schönes Haus, hatten Pferde, Hunde, Katzen, helle Ställe und eine große Pferdekoppel. Alles sehr idyllisch gelegen, mit Obstbäumen und großem Garten. All das, was ich mir vom Leben gewünscht hatte. Doch ein ganz wichtiger Bestandteil fehlte und das war die Liebe.

Jetzt, als ich in meinem Bett lag und zu keiner Bewegung mehr fähig war, hatte ich diese Erkenntnis, dass alles materielle in meinem Leben nichts war zu dem was mir fehlte „Liebe“. Doch ich erkannte auch, dass ich mich selbst nicht liebte. Ich hatte kein Selbstvertrauen mehr, keine Selbstachtung. Mein Selbstwert war völlig im Keller. Ich funktionierte nur noch, so wie es von mir „erwartet“ wurde. Erwartungen anderer zu erfüllen, ja, das war mein bisheriges Leben. Schon als Kind wurde ich auf „Siegen“ getrimmt, im Sport. Ich erreichte es auch, doch innerlich fühlte ich mich stets als ein Versager. Nichts schien gut genug zu sein, was ich erreichte. Ich bemühte mich stets, den Erwartungen, die meine Eltern an mich stellten, gerecht zu werden. Doch ich schaffte es nicht. Anstatt „Lob“ und „Anerkennung“ erhielt ich Liebesentzug, Schuld-Zuweisungen und Kritik. So bekam ich die innere Einstellung.

ICH BIN NICHT GUT GENUG UND ICH MUSS GANZ VIEL DAFÜR TUN, DASS ICH GELIEBT BIN.

Dieser Glaubenssatz beherrschte mein Leben auch als Erwachsene. Doch wohin, hatte mich das ganze jetzt geführt? In die Bewegungslosigkeit und in die vollkommene Abhängigkeit von Anderen. Andere bestimmten über mein Leben. Ich empfand mich als Opfer, ich fühlte mich machtlos. Dies zeigte mir auch mein Körper, der mir zu sagen schien „wenn du dich bewegst, wirst du ohnmächtig“. Das machte mir Angst. Ich dachte auch an die anderen um mich herum, die sich jetzt um mich kümmern musste. Sie trugen die Verantwortung für mich. Sie mussten mich waschen, mich füttern wie ein kleines Kind, mit mir auf Toilette gehen, wobei ich von einer Ohnmacht in die andere fiel. Ich war eine „Last“ für sie!

Auch ich hatte das Leben der anderen verändert. Es musste stets jemand da sein für mich. Ob sie sich jetzt auch als Opfer der Lebensumstände fühlten? Ich befand mich in einer Spirale von Angst, Selbstvorwürfen, Schuldig sein, Verantwortungslosigkeit, Scham, Wertlosigkeit, Verzweiflung, Einsamkeit und Traurigkeit. Alles war so sinnlos. Am liebsten wäre ich gestorben, ich befand mich im vollsten Selbstmitleid. Ich wusste keinen Ausweg mehr, deshalb tat ich das einzige, was mich in meinem bisherigen Leben schon immer weitergebracht hatte auch wenn ich für ein Problem keine Lösung mehr fand. Ich wandte mich an Gott. Schon als Kind hatte ich diese Freundschaft mit Gott in mir. Immer wenn ich mich einsam und traurig fühlte, wenn ich mich nicht geliebt fühlte, wandte ich mich meinem Freund zu. Gott war für mich Vater, und Freund, der mich nie im Stich ließ, der immer da war für mich, hinhörte, Verständnis und Mitgefühl hatte und mich annahm so wie ich war und bin, der mich liebte, genauso wie ich war und bin.

Ich vernahm diese leise, gütige Stimme in mir, die mir stets Halt gab, seine Liebe war immer da, auch wenn ich manches verbockt hatte, als Kind. Ich war schon ein kleiner Rebell und manchmal, das muss ich meiner Mutter zugute halten, hatte ich manche Ohrfeige schon verdient. Unsere Gespräche finden auch heute noch statt, diese Freundschaft hat bis heute Bestand und wird es immer haben. Ich bat meinen inneren Freund mir zu helfen und er fragte mich „Möchtest du wirklich gesunden ?“ „Ja“ sagte ich, das möchte ich und bitte hole mich hier raus! „Glaube an dich mein Herz, glaube daran, dass du es schaffen wirst heil zu sein.“

Was? Ich soll an mich selbst glauben? Ich glaube an dich, dass du es schaffst mich zu heilen, wie soll ich allein dazu fähig sein? „Du und ich sind eins, denk darüber nach“ Das versteh ich nicht … „ Wenn du nicht an dich glaubst, dann glaubst du auch nicht an mich, wir sind eins.“

Ich kann nicht unsere ganzen Gespräche aufschreiben, denn das würde hier den Rahmen sprengen. Doch meine innere Führung hat mich gelehrt, dass mein Glaube an mich. Selbst zählt und mich stets motiviert mein Ziel vor Augen zu haben undes in Schritten anzugehen. Ich habe es getan, Schritt für Schritt. Als erstes habe ich meine innere Einstellung verändert „Alles ist möglich, ohne Begrenzung, denn wer nicht an Wunder glaubt, wird sie auch nicht erleben, sagte meine innere Führung.“

Ich habe daran geglaubt, was mein innerer Freund mir geraten hat, abgenommen hat er mir meine Herausforderung nicht, doch er hat mich in seiner ganzen Liebe durch diese nicht ganz einfache Zeit begleitet und geführt.

Wunder geschehen, ich habe es geschafft! Ich habe Vertraut und daran geglaubt, ich wusste, er würde mich nicht In die Irre führen und habe mir mein Ziel bildhaft vorgestellt, genau so wie er es mir geraten hatte. Ich habe mich positiv auf mein Ziel eingestellt, wieder gesund zu werden, mit all meinen Sinnen.

Ich sah mich gesund und munter tanzen, reiten, mit meinem Hund spazieren gehen … und, und, und ...

Ich konnte es riechen, schmecken, fühlen, hören und sehen. Plötzlich baute sich auch wieder meine Willensstärke auf, ich hatte mein Ziel wahrhaftig vor Augen. Pöh a Pöh, erst in kleinen Schritten und dann in immer grösseren Schritten mit Mut, Ausdauer, Willenskraft, Geduld, Vertrauen und Glauben habe ich mein Ziel erreicht. Ich bin wieder gesund. Ich gab meinem Leben eine neue Orientierung. Indem ich durch Selbstfindungsprozesse ging, veränderte sich auch meine Lebenseinstellung.

Es folgten mehrer Ausbildungen:

  • 2 jährige Ausbildung zur Spirituellen Lebensberatung mit Energiearbeit
  • Reiki-einweihung bis zum Reikimeistergrad
  • EFT- Klopfen befreit nach Easing Leaving
  • Quantenheilung
  • Angel-Healing
  • Beziehungscoaching für Hund und Mensch
  • Ausbildung zur Gesundheitspraktikerin
  • Ausbildung zur Seminarleiterin/ Trainerin der Dr. J. Murphy Akademie
  • Ausbildung zum Coach für Persönlichkeitsentwicklung b.d. Coachprofis

In dieser Zeit, als ich meinem Leben eine neue Orientierung gab, wurde mir bewusst, dass ich mit Menschen arbeiten wollte. Gerne zeige ich Ihnen in liebevoller Begleitung auf, wie Sie ihr Leben Wandeln können für mehr Leichtigkeit und Lebensfreude.